Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Kräutertherapie

Phytotherapie

Die Phytotherapie (auch oft Kräutertherapie) ist bei vielen Erkrankungen ausgesprochen wirksam und gehört in China zu den wichtigsten Säulen der Chinesischen Medizin. Nach Akupunktur haben auch chinesische Heilkräuter in Europa an Bedeutung gewonnen.

Die chinesischen Heilkräuter werden als Tees, Tinkturen, Weine, Salben und Schnäpse darrgereicht. Jede Darreichnungsform ist einem der Fünf Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Metall, Holz) zugewiesen und wirkt auf bestimmte Meridiane. Ziel ist es, das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang herzustellen.

Neue Studie: Chinesische Heilkräuter könnten Krebs und rheumatoide Arthritis heilen

Vor Kurzem berichteten Wissenschaftler der John Hopkins School of Medicine in einem Artikel, der in der Fachzeitschrift Nature Chemical Biology veröffentlicht wurde, von zahlreichen deutlichen Hinweisen, denen zufolge die Heilpflanze Donnerfürst-Ranke (auch Lei Gong Teng) potenziell über Heileigenschaften bei Tumoren und anderen Erkrankungen verfügt.

Heidelberger Wissenschaftler haben in traditionellen chinesischen Heilkräutern eine Reihe vielversprechender Stoffe zum Kampf gegen den Krebs entdeckt. Dazu gehöre etwa der so genannte Rotwurzel-Salbei, in dem gleich drei Substanzen mit starker Antitumor-Wirkung gefunden worden seien, teilte das Deutsche Krebsforschungszentrum mit. Die Inhaltsstoffe des Salbeis hemmen den Angaben zufolge selbst das Wachstum von aggressiven Tumorzellen, bei welchen „ein ganzes Spektrum“ von Standardmedikamenten versage.

Indikationsbeispiele für Phytotherapie / Kräutertherapie:

  • Allergien (Heuschnupfen)
  • Tinnitus
  • Trigeminusneuralgie
  • Atemwegserkrankungen (akut und chronisch, z. B. Bronchitis)
  • Erkältungskrankheiten (z. B. grippaler Infekt)
  • Gallenerkrankungen (z. B. Gallenflussstörungen)
  • Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Blutdruckregulationsstörungen, Krampfadern)
  • Immunabwehr-Steigerung (z. B. bei alten oder gestressten Menschen, Kindern, Schwangeren)
  • Klimakterische Beschwerden (z. B. Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, innere Unruhe)
  • Lebererkrankungen (z. B. Fettleber)
  • Magenerkrankungen (z. B. Reizmagen)
  • Rheumatische Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis)
  • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, Gicht)
  • Urogenitalerkrankungen (z. B. Harnwegsinfekte, Menstruationsbeschwerden)
  • Vegetative Zustände (z. B. Erschöpfung, Schlaflosigkeit)
  • Verdauungsbeschwerden (z. B. Verstopfung)

 

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