Was ist TCM Diagnose?

Was ist TCM Diagnostik und Was sind die Methoden?

Die Vier Methoden der TCM-Diagnostik:

  • Sehen (Betrachten, Inspektion)
  • Hören und Riechen (Klang und Geruch, Auskultation und Olfaktion)
  • Fragen (Befragung des Patienten, Anamnese)
  • Fühlen (Betasten, Palpation)

„Das Tasten des Pulses, das Beobachten der Farben, das Hören auf die Geräusche und das Beobachten des Körpers kann enthül

len, wo die Krankheit sitzt.“

Sima Qian, der chinesische Historiker und Schriftsteller der Han-Dynastie

Anamnese:

Was ist TCM Anamnese? Die ausführliche Anamnese ist eine Erhebung der gesamten Krankheitsgeschichte im ganzheitlichen Sinne und von größter Bedeutung. Die Angaben aus der Familie und persönliche Angaben des Patienten werden dabei in einem Zusammenhang gesehen. Die Angaben dienen der Diagnosestellung und geben Hinweise zu weiteren diagnostische Maßnahmen, zur Behandlungsstrategie, Heilkräuterwahl sowie den Verlauf und die Prognose der gesamten Behandlung.

Zungendiagnose:

Was ist TCM Zungendiagnose? In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Betrachtung der Zunge eine wichtige Methode zur Diagnose. Diese Methode basiert auf der Verbindung zwischen Zunge und den inneren Organen, den Meridianen, dem Qi (Lebensenergie), dem Blut und den Körperflüssigkeiten. Die Zunge wird hinsichtlich ihrer Vitalität, Form, Farbe, Spannkraft und Beweglichkeit, sowie der Unterseite untersucht. Durch die sorgfältige Inspektion der Zunge lassen sich Belastungen der inneren Organe bereits vor der Manifestation von Krankheiten erkennen. Die Therapie kann also sehr gut auf die Krankheitsursachen abgestimmt werden und gleichzeitig lässt sich der Therapieverlauf und Erfolg sogleich an der Veränderung der Zunge erkennen.

Pulsdiagnose:

Was ist TCM Pulsdiagnose? Die Pulsdiagnose ist ebenfalls ein klassischer Bestandteil der TCM. Jedes Organ hat einen zugehörigen Meridian und dieser wiederum eine bestimmte Pulstaststelle am Handgelenk. Sechs verschiedene Pulslokalisationen werden an den Handgelenken ertastet und auf verschiedene Ausprägungen hin untersucht und bewertet. Durch die Puls-Untersuchung kann sich der Arzt ein genaues Bild über die Qi-Verteilung im Körper machen und eine Therapie bestimmen.

Bei der Puls-Untersuchung steht dabei nicht die Pulsfrequenz im Vordergrund, sondern die „Stärke“ des Pulses. Der Arzt untersucht dem Patienten mit beiden Händen und den mittleren drei Fingern den Puls an dem linken und rechten Handgelenk mit variierendem Fingerdruck. Die Pulsdiagnose lässt Rückschlüsse auf den Zustand der inneren Organe, des Blutes und des allgemeinen Körperzustandes zu und ermöglicht so eine individuelle, differenzierte und effiziente Behandlungsstrategie.

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